Wissen für moderne B2B-Kaltakquise
Prospect Research für die B2B-Kaltakquise
Hier findest du Artikel rund um die effiziente Vorrecherche von Unternehmen, Ansprechpartnern und Kaufsignalen.
Viele Vertriebsmitarbeiter starten ihre Recherche bei Google. Doch was passiert, wenn genau dort die Zielgruppe nicht sichtbar ist?
Vor kurzem habe ich für einen Kunden getestet, welche Kaltakquise-Kanäle für die Vermarktung von Unternehmenswebseiten geeignet sind. Das Angebot richtete sich an kleine und mittlere Unternehmen, die bisher noch keine eigene Website besitzen.
Bereits zu Beginn des Projekts stellte sich eine zentrale Frage: Welche Unternehmen befinden sich aktuell im Übergang zwischen rein offline betriebenen Geschäftsprozessen und einer stärkeren digitalen Sichtbarkeit?
Da Unternehmen ohne Website häufig auch bei Google kaum sichtbar sind, war eine klassische Suchmaschinenrecherche nur eingeschränkt möglich. Deshalb entschieden wir uns für einen anderen Ansatz.
Statt Google nutzten wir Das Örtliche als Datenquelle.
Dort identifizierten wir Unternehmen, die zwar geschäftlich aktiv waren, aber keine eigene Unternehmenswebsite betrieben.
Nach einer ersten Analyse definierten wir zwei Zielgruppen:
Autowerkstätten
Übersetzer
Anschließend prüften wir manuell jeden Eintrag.
Die Fragen lauteten:
Existiert bereits eine Website?
Ist eine Kontaktaufnahme sinnvoll?
Handelt es sich um ein aktives Unternehmen?
Auf diese Weise entstanden 200 qualifizierte Kontakte.
Im Laufe des Projekts zeigte sich, dass nicht jede Information für die Kaltakquise relevant ist.
Besonders hilfreich waren:
Vorhandensein einer Website
Unternehmensgröße
Spezialisierung
Standort
Erreichbarkeit
Viele andere Informationen hätten die Recherche lediglich verlängert, ohne die Erfolgsquote zu erhöhen.
Ein häufiger Fehler besteht darin, möglichst viele Informationen zu sammeln.
Effiziente Prospect Research verfolgt ein anderes Ziel:
Sie soll beantworten, ob ein Unternehmen grundsätzlich zum Angebot passt.
Mehr ist oft nicht notwendig.
Durch die gezielte Recherche konnten wir zahlreiche Geschäftsführer direkt erreichen.
Mehrere Unternehmen zeigten konkretes Interesse an einer neuen Website.
Ohne die manuelle Recherche über öffentliche Verzeichnisse hätten wir diese Zielgruppe vermutlich nicht identifizieren können.
Prospect Research bedeutet nicht, möglichst viele Daten zu sammeln. Entscheidend ist, die wenigen Informationen zu finden, die für die Kaufwahrscheinlichkeit relevant sind.
Gerade bei kleinen Unternehmen kann das Telefonbuch manchmal wertvoller sein als eine umfangreiche Google-Recherche.
👉 Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie ich meine Prospect Recherche effizient organisiere, dann schau dir meinen Kurs „Schnelle Navigation auf der Homepage deines B2B-Wunschkunden" an.
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