Wissen für moderne B2B-Kaltakquise
Warum lehnen Entscheider ab?
Lerne den Unterschied zwischen situativen und systemischen Ablehnungen kennen und verbessere deine Gesprächsquote.
Viele Vertriebsmitarbeiter interpretieren Ablehnungen als persönliches Scheitern.
In der Praxis sind Ablehnungen jedoch häufig systemisch bedingt.
Im Rahmen eines Kaltakquise-Projekts kontaktierte ich 100 Autowerkstätten und 100 Übersetzer in Berlin.
Dabei zeigte sich ein interessanter Unterschied zwischen beiden Zielgruppen.
Systemische Ablehnungen entstehen nicht durch die angerufene Person selbst.
Sie entstehen durch die Struktur des Unternehmens oder des Marktes.
Beispiele:
Lieferantenprozesse
Regulatorische Vorgaben
Beschaffungsrichtlinien
Spezielle Marktmechanismen
Bei den Übersetzern stellte sich heraus, dass bestimmte Anbieter ihre Aufträge direkt von Gerichten erhalten.
Für diese Unternehmen spielt die eigene Neukundengewinnung kaum eine Rolle.
Folglich besteht auch kein Bedarf an einer Unternehmenswebsite.
Die Ablehnung richtete sich nicht gegen unser Angebot.
Das Angebot löste schlicht kein relevantes Problem.
Bei den Werkstätten zeigte sich ein anderes Bild.
Hier konnten wir häufig direkt mit den Geschäftsführern sprechen.
Viele hatten sich bereits Gedanken über eine Website gemacht.
Die Ablehnungen entstanden eher durch Priorisierung:
Keine Zeit
Andere Projekte wichtiger
Umsetzung später geplant
Diese Ablehnungen waren situativ.
Wer systemische Ablehnungen erkennt, spart Zeit.
Statt immer neue Gesprächsskripte zu entwickeln, kann die Zielgruppe präziser definiert werden.
Nicht jede Ablehnung ist ein Einwand.
Manche Unternehmen werden niemals Kunden werden, weil die Rahmenbedingungen nicht passen.
Genau diese Erkenntnis macht Kaltakquise langfristig effizienter.
👉 Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, welche Ablehnungsursachen im Mittelstand auftreten und wie du systemische von situativen Ablehnungen unterscheidest, dann schau dir meinen Kurs an.
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